Maritime Spaziergang Sitges

Auf den Spuren der „Indianos“

  • Casa Severià Virella /Villa Ana
  • Mercat de Sitges (heute das Bacardi-Haus)
  • Casa Ferrer Torralbes / Villa Anita
  • Casa Sebastià Sans Bori
  • Casa Joan Robert i Brauet
  • Casa Bonaventura Blai / Villa Avelina
  • Casa Bartomeu Misas

Wir schlagen Ihnen vor, einen Rundgang zu den architektonischen Juwelen aus der Zeit der „Indianos“ zu unternehmen. Mit „Indianos“wurden jene Bürger von Sitges bezeichnet, die zwischen dem Ende des 18. Jahrhunderts und dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts nach Kuba auswanderten, um dort ihr Glück zu suchen, und die nach ihrer Rückkehr in ihre Stadt einen Großteil ihrer Ersparnisse in den Bau von Gebäuden und Villen investierten.

Wir beginnen den Rundgang am hotel medium sitges park, dem ehemaligen Haus von Severià Virella oder Villa Ana, gehen von dort nach rechts und biegen links in die erste Straße ein. Hier beginnt die Carrer Illa de Cuba, die Insel Kuba-Straße, wo wir die Häuser Casa Sebastià Sans Bori (auf halber Höhe der Straße) und Casa Bonaventura Blai (an der Kreuzung mit der Straße Sant Gaudenci) betrachten können.

Am Ende der Straße biegen wir links ab in die Avinguda Artur Carbonell. Dort kommen wir zur Villa Havemann oder Ave Maria mit Originalumbauten durch den Architekten Josep Doménech i Estapà.

Wenn wir die Straße etwas weiter hinunter gehen, kommen wir zur Villa Subur, die zwar wesentlich bescheidener, aber dennoch genauso reizvoll ist.

Am Pla de l’Ajuntament befindet sich das Casa Bacardi (einst der städtische Markt von Sitges), das eine Ausstellung über das Leben und Werk von Facundo Bacardi i Massó beherbergt, dem aus Sitges stammenden Unternehmer, der durch den berühmten Bacardi-Rum reich und berühmt wurde.

Nun gehen wir die Carrer Santiago Rusiñol hinauf. Das Haus m der Nummer 33 ist das Casa Ferrer Torralbes. Hier endet unser Rundgang.

Sitges Zentrum

Durch die Altstadt und Museen

  • Casa de la Vila
  • Städtischer Markt
  • Alte Stadtmauer
  • Kirche von Sitges
  • Robert-Denkmal
  • Cau Ferrat-Museum
  • Maricel-Museum

Um die Ursprünge von Sitges zu entdecken, müssen wir nur einen Spaziergang durch die Altstadt machen. Dort treffen wir auf die Reste der alten Stadtmauer (im Fischerviertel) und auf sehenswerte Gebäude aus der Zeit des katalanischen Jugendstils und aus späteren Epochen: Das Casa de la Vila, den ehemaligen städtischen Markt (Casa Bacardi), die öffentliche Bibliothek Santiago Rusiñol, das Dr. Robert-Denkmal bei der Kirche.

In der Altstadt befinden sich auch zwei der Museen von Sitges: das Cau Ferrat-Museum, Wohn- und Arbeitshaus von Santiago Rusiñol, und das Maricel-Museum. Vor den beiden Museen steht der Palacio Maricel.

Das Cau Ferrat-Museum war die Sommerresidenz von Santiago Rusiñol und auch der Tempel seines Konzepts der „Totalen Kunst“. Es beherbergt eine bedeutende Sammlung von Gemälden Rusiñols und von Künstlern, die wie er, das, was wir heute als katalanischen Jugendstil bezeichnen, begründeten.

Das in einem ehemaligen Hospital aus dem 14. Jahrhundert eingerichtete Maricel-Museum wurde in Zusammenarbeit mit dem Ingenieur Miguel Utrillo i Morlius zur Bewahrung der Kunstsammlungen von Chales Deering entworfen.

Calle del Pecado

Calle del Pecado

In Sitges gibt es nicht nur Kunst und Gastronomie: Wer intensivere Erlebnisse sucht, findet hier auch interessante Alternativen.

Die “Calle del Pecado”, die so genannte „Sündenstraße“, die in Wirklichkeit „Carrer 2 de Maig“ heißt, ist Treffpunkt für die Einwohner von Sitges, wenn die Nacht beginnt. In der Straße gibt es zahlreiche Nachtlokale, darunter die Bar Pachito von der Pachá-Gruppe. Außerdem gibt es auch noch eine „Calle del Pecado Gay“, die Straße „Carrer Bonaire“, in der sich verschiedene auf das schwule und lesbische Publikum spezialisierte Nachtlokale befinden.